Zwei Territorien heterogenster Natur formen die polnische Woiwodschaft
Pommern (poln. Województwo pomorskie) im Norden des Landes.
Während die Ostseeküste
insbesondere für ihre traumhaften Sandstrände, ihre traditionsreichen
See- und Kurbäder sowie für ihre ausgezeichneten touristischen
Strukturen populär ist, verzeichnet das Pommersche Hinterland
(Pommerellen samt ehemaligem West- und Ostpreußen) mit seinen
grenznahen Regionen und Seenplatten interessante historische Spuren
und fasziniert durch grandiose Landschaftsvielfalt.
Im Laufe der Geschichte unter verschiedenem nationalen Zepter, präsentiert
sich das gegenwärtige Pommern speziell im Bereich Architektur und
Kunst als Kreuzung multikultureller Einflüsse (slawisch, germanisch,
skandinavisch).
Stattliche Festungen des deutschen Ritterordens prägen mancherorts
die Szenerie und erlauben widerstandslos Besichtigung. - Neben polnischen
und deutschen Pommern einerseits beansprucht zudem der slawische Volksstamm
der Kaschuben einen außerordentlichen kulturellen Stellenwert, dessen
Tradition vor allem in der Kaschubei fortlebt.
Auch hinsichtlich der regionalen Bevölkerungsdichte kontrastieren
zwei Extreme. Zum einen zählt der Ballungsraum Dreistadt, die größten
Nachbarstädte Danzig, Gdingen und Zoppot verbindend, mit gut einer
Million Einwohner zu den meist besiedelten Gebieten Polens.
Im Umfeld der Kaschubischen Schweiz, der touristisch attraktivsten Kaschubischen
und Dramburger Seenplatte sowie der Tuchler Heide wiederum bestehen exzellente
Möglichkeiten für einen angenehmen Aktiv- oder Erholungsurlaub
angesichts wunderschöner, idyllischer Landschaft.
Ob an den glasklaren Seen oder den Flüssen Weichsel und Stople, in den kulturellen Städten oder auf Wanderungen durch Täler, Schluchten und Wälder, dem einzigartigen Reiz Pommerns kann sich niemand entziehen.
» Der Nordwesten
» Nahe der deutsch-polnischen
Grenze
» Die Pommersche
Seenplatte
» Die Kaschubische
Schweiz

