Zum 775.Geburtstag der Doppelstadt Guben/Gubin an der deutsch-polnischen Grenze gab es eine feierliche Festwoche, wo Einheimische und Besucher, unter anderem einen historischen Festumzug, die internationale Folklore und Hochseilartistik erleben konnten.
Guben/Gubin präsentierte einen gelungenen Mix aus Kultur, Stadtgeschichte, musikalischer Untermalung und feierlicher Unterhaltung. Das bürgerliche Engagement machte dieses Fest zu einem außergewöhnlichen Ereignis, mit eigenem gebrauten Festbier und eigenem Festwein aus einem Weinberg in der Nähe von Guben.
Die offiziellen Feierlichkeiten starteten am Samstag dem 5. Juni, mit der Hochseilartistikshow der Geschwister Weisheit über der Neiße, welche beide Stadtteile mit einem symbolischen Hintergrund miteinander verband.
Die Stadt Guben gehörte bis 1945 zu Deutschland und wurde aufgrund der Verlegung der deutsch-polnischen Grenze an der Neiße, durch einen Beschluss des Potsdamer Abkommens polnisch. Die im 2.Weltkrieg stark zerstörte Altstadt und das übrige östliche Stadtgebiet der Neiße wurden zu Gubin umbenannt. Mit diesem Beschluss wurde die Stadt in Guben und Gubin geteilt.
Der historische Festumzug am Sonntag dem 6. Juni stellte die Gubener Stadtgeschichte dar, welcher von der Gubener Innenstadt über die Neißebrücke nach Gubin und zurück führte. Nach Aussage der Stadtverwaltung faszinierten mehr als 2000 Akteure, mit Ausschnitten aus der Geschichte der seit 1945 geteilten Neißestädte, schaufreudigen Besucher. Die Teilnehmer dieses Umzuges waren viele kostümierte Einwohner, Vereine, Einrichtungen und Firmen.
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